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Der Bau des Klosters auf dem Oybin wuchs in die Zeit der Hochgotik hinein und erhielt das Aussehen eines Doms. Kein Wunder, war es doch die Prager Dombauhütte unter Leitung von Peter Parler, die am Bau weitgehend beteiligt gewesen ist. Die Einrichtung und Ausstattung einer Kapelle für Karl IV. zeugt von tiefer Verbundenheit zwischen dem Kaiser und den Cölestinern auf dem Oybin.
Leider hat er die Fertigstellung und Weihung der Kirche 1384 nicht mehr erlebt, aber die Pläne wurden trotzdem verwirklicht und seine „Wenzelkapelle“ als Sakristei genutzt. Die Reformation liess das Mönchsdasein auf dem Oybin enden und mehr und mehr die prunkvolle Einrichtung verlieren. Es bleibt allerdings die starke Aura, welche die Anlage und die Natur umgibt, erhalten.
Selbst der Begründer der Deutschen Romantik C.D. Friedrich,kann sich ihrer nicht entziehen.
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